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Ein Leben ohne Kaffee? Das passiert, wenn du 10 Tage auf Kaffee verzichtest!

Kaffee ist dein Retter in der Not. Er ist immer für dich da, wenn du ihn brauchst. Er weckt dich am Morgen und hilft dir dabei, in den Tag zu starten und ist immer zur Stelle, wenn du tagsüber in einem kleinen Tief steckst. Und dieser Duft, den er im Raum verströmt – einfach herrlich! Er zieht dich in seinen Bann und ein wohlig-warmes Gefühl macht sich in dir breit. Allein der charismatische Kaffeegeruch entspannt dich schon. Dann kommt der erste Schluck und nimmt dich mit auf Wolke Sieben. Zehn Tage lang auf dieses genussvolle Ritual verzichten? Unmöglich! Oder etwa doch möglich? Kaffee ist schon lange nicht mehr nur ein Genussmittel. Für einige hat es sich schon längst zur Sucht entwickelt und schnell überschreiten sie ein gesundes Maß. Eine Sache steht fest: Du wirst den Tag auch ohne deine tägliche Koffeindosis überstehen. Aber was passiert eigentlich, wenn du deinen Körper eiskalt auf Kaffee-Entzug setzt? Sind die Zubereitung und der Genuss des Getränks fester Bestandteil deiner Routine, von der du glaubst, dass nur sie dich am Laufen hält, wird es schwer, keine Frage. Es kann tatsächlich zu Entzugserscheinungen kommen.

Das macht der Koffeinentzug mit deinem Körper

In den ersten Tagen wirst du dich vermutlich erst einmal müder als sonst fühlen, das ist sicher keine Überraschung. Dein Körper muss sich erst einmal wieder daran gewöhnen, dass er keine Starthilfe mehr von außen bekommt. Die braucht er eigentlich gar nicht aber er benötigt etwas Zeit, um sich wieder daran zu erinnern. Am frühen Morgen stellt er von ganz allein Cortisol her – ein Stresshormon, das dich von selbst wach macht.

Die süße Versuchung

Dich plagt plötzlich der Heißhunger nach etwas Süßem? Damit bist du keineswegs allein! Dieses Verlangen hat sogar eine ganz logische Ursache. Es gibt tatsächlich einige Süßwaren und –getränke, die Koffein enthalten, z. B. verschiedene Schokoladen oder Cola. Und genau deshalb ruft dein Körper jetzt danach.

Wenn der Kopf zu explodieren droht

Nicht zu vergessen sind die Kopfschmerzen, die dich heimsuchen können. Warum das passiert? Dafür gibt es zwei Gründe. Zum einen ist Koffein ein Wirkstoff, der in verschiedenen Kopfschmerztabletten enthalten ist. Der zweite Punkt bedarf einer etwas ausführlicheren Erklärung. Um ihn zu verstehen, musst du wissen, dass die chemische Struktur von Koffein der von Adenosin ähnelt. Das ist ein Nukleosid, das eigentlich an den Rezeptoren in deinem Gehirn andockt und dich so müde macht. Trinkst du einen Kaffee, blockiert das Koffein diese Andockstellen und deshalb bleibst du wach. Damit führst du dich aber selbst in einen Teufelskreis. Je stärker das Koffein gegen die Müdigkeit arbeitet, desto mehr Adenosin-Rezeptoren aktiviert dein Gehirn. Also brauchst du immer mehr des Wachmachers, um sie alle zu blockieren. Wenn du nun plötzlich aufhörst, Kaffee zu trinken, sind da unzählige Rezeptoren, die auf ihren Gegenspieler warten, der aber nicht kommt. Also wirst du unglaublich müde. Was das nun mit Kopfschmerzen zu tun hat? Im gleichen Atemzug weiten sich die Blutgefäße in deinem Gehirn und das löst Schmerzen aus. Dann ist die Versuchung natürlich groß, wieder zum Kaffee zu greifen, um diese zu lindern. Aber bleibe stark! Wenn du es schaffst, abstinent zu bleiben oder deinen Koffeinkonsum zumindest drosselst, normalisiert sich die Anzahl deiner Adenosin-Rezeptoren allmählich und deine Kopfschmerzen verschwinden.

Wie lassen sich die Entzugserscheinungen minimieren?

Experten sind sich einig: Wenn du deinen Konsum langsam und Schritt für Schritt herunterschraubst, werden die Begleiterscheinungen des Entzugs erträglicher. Reduzierst du deine tägliche Menge jeweils um eine Tasse pro Woche, bist du auf einem guten Weg. Wichtig ist natürlich nichtsdestotrotz, was am besten für dich persönlich funktioniert. Die einen fahren genau auf dieser Strecke sehr gut. Die anderen wiederum brauchen einen gerade Schnitt. Sobald sie einen Schluck Kaffee trinken, folgt eine Tasse nach der anderen und die guten Vorsätze sind vergessen. Vielleicht hilft es dir auch, ein Ersatzgetränk zu finden. Oft ist es nämlich gar nicht das Koffein, das du am Morgen unbedingt brauchst, sondern das Ritual des Genusses. Ein wohltuendes Warmgetränk am Morgen lässt sich viel entspannter in den Tag starten. Was genau dabei in der Tasse landet, ist erstmal zweitrangig.

Es muss nicht immer Kaffee sein

Ein leckerer Tee oder vielleicht auch eine heiße Schokolade, wenn du es am Morgen gern süß magst, können von nun an deinen Morgen begleiten. Oder wie wäre es denn mit Buttermilk Sky Sunrise? Hierbei handelt es sich um eine Kaffeealternative, die dich mit Kraft direkt aus der Natur versorgt. Der Wachmacher weist gerade einmal knapp 15 % des Koffeingehalts der gerösteten Bohnen auf. Das Pulver setzt sich aus Masala Chai, Kakao, Kurkuma und adaptogenen Pilzen wie Löwenmähne, Reishi, Cordyceps und Chaga zusammen. Sie alle sind weltweit bekannt. Schon vor Tausenden Jahren fanden sie Einzug in die Traditionelle Chinesische Medizin und wurden für ihre gesundheitlichen Vorteile geschätzt. Für eine Tasse Buttermilk Sky Sunrise vermengst du einen bis zwei Teelöffel des Pulvers mit 300 ml Wasser. Dir steht der Sinn eher nach einem Sunrise Latte? Dann fügst du nur 150 ml heißes Wasser hinzu, rührst einen Teelöffel Honig unter und gießt das Ganze mit aufgeschäumter Milch auf.

Welche Vorteile hat es, auf Kaffee zu verzichten?

Mit deinem Kaffeekonsum beeinflusst du deinen Schlafrhythmus stark – klar, deshalb trinkst du ihn ja. Sagt deine innere Uhr, jetzt ist es Zeit zum Schlafen, aber du hast noch ein paar wichtige Aufgaben zu erledigen? Dann gibt es einen Kaffee und die Zubettgehzeit verschiebt sich nach hinten. Damit handelst du zwar deinen Bedürfnissen zuwider, aber das ist dir an dieser Stelle erstmal egal. Dein Hormonhaushalt sieht das aber nicht so leichtfertig. Möchtest du mit Kaffee gegen deine innere Uhr arbeiten, setzt das deinen Körper unter Stress. Gibst du ihm aber die Chance, endlich wieder auf sich selbst zu hören und handelst auch entsprechend, wirst du merken, wie sich deine Schlafqualität verbessert. Hierbei geht es nicht unbedingt darum, länger zu schlafen, sondern erholsamer. So sind sieben Stunden qualitativ hochwertiger Schlaf viel mehr wert als zehn Stunden unruhiger Schlaf, weil dein Körper noch vollgepumpt mit Stresshormonen ist. Das führt uns gleich zu einem zweiten Vorteil: weniger Stresssymptome. Stehst du dauerhaft unter Strom und kommst überhaupt nicht mehr zu Ruhe, kann das durchaus an deinem übermäßigen Kaffeekonsum liegen. Eine Review aus dem Jahr 2011 [1], in die insgesamt acht Studien einflossen, zeigte, dass es einen ganz klaren Zusammenhang zwischen dem Koffeinkonsum und Stresssymptomen, Angststörungen und sogar Panikattacken gibt.

Eine Achterbahnfahrt der Energie

Du glaubst, Kaffee schenkt dir Energie? Das stimmt nur in gewisser Hinsicht. Er hat zwar eine stimulierende Wirkung aber so schnell wie sie eintritt, verschwindet sie auch wieder. Kaffee setzt das Koffein sehr rasch und in großen Mengen in deinem Körper frei und gibt es nicht nach und nach ab. Deshalb erlebst du nach dem Genuss einen wahren Energieschub. Mindestens genauso schnell hat dein Körper das Koffein aber auch abgebaut und du fällst in ein Tief. Deine Energiekurve wird also zu einer Welle. Hast du dich von Kaffee „entwöhnt“ ist Schluss mit dem Auf und Ab und endlich entwickelt sich eine Konstante.

Sogar deine Optik spielt mit

Wenn du dich für einen Kaffee-Detox entscheidest, wirst du mit der Zeit auch Veränderungen an deinem Erscheinungsbild feststellen. Dazu gehören z. B.:
  • weißere Zähne
  • starke Haare und Nägel
  • gesunde, rosige Haut
Dass häufiger Kaffeekonsum die Zähne verfärben kann, ist kein Geheimnis. Aber wusstest du auch, dass er dich wichtige Nährstoffe kosten kann? Kaffee hat eine harntreibende Wirkung und kann damit auch wasserlöslich Vitalstoffe aus deinem Körper hinausspülen. Wenn du sie nicht wieder auffüllst, macht sich das unter anderen mit brüchigen Haaren und Nägeln und fahler, trockener Haut bemerkbar.

Fazit

Für viele gehört der Kaffee einfach zum festen Tagesablauf. Aber nicht immer nützt er dir auch etwas. Ab einem gewissen Punkt setzt du deinen Körper mit einem übermäßigen Koffeinkonsum unter Stress. Mit einem Kaffee-Ersatz nimmst du ihm diesen Stress, belohnst ihn mit erholsamerem Schlaf und hast demzufolge sogar noch mehr Energie.

Quellen

[1] Vilarim, M.M. et al. Expert Reviews Neurotherapy, 11, 2011.

[2] Drake, C. et al (2013): Caffeine Effects on Sleep Taken 0, 3, or 6 Hours before Going to Bed - http://jcsm.aasm.org/viewabstract.aspx?pid=29198

[3] Chields, E. et al (2008): Association between ADORA2A and DRD2 Polymorphisms and Caffeine-Induced Anxiety - https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2745641/

[4] Keast, R. S., Swinburn, B. A., Sayompark, D., Whitelock, S., & Riddell, L. J. (2015). Caffeine increases sugar-sweetened beverage consumption in a free-living population: a randomised controlled trial. British Journal of Nutrition, 113(02), 366-371

[5] Pereira, M. A. (2006). The possible role of sugar-sweetened beverages in obesity etiology: a review of the evidence. International Journal of Obesity, 30, S28-S36

[6] Journal of Nutritional Science: "Coffee consumption and hip fracture risk: a meta-analysis."

[7] Johns Hopkins University Bayview Medical Center: "Information About Caffeine Dependence."

[8] Karima R. Sajadi-Ernazarova; Jackie Anderson; Aayush Dhakal; Richard J. Hamilton: Caffeine Withdrawal - https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK430790/